2008-03-24

R(h)ein in die Fresse IX

*grunz* .. *schramm*schramm .. *grunz* .. *schramm*schramm .. *KREIIIIIIIIIIIISCH* .. *schramm*schramm .. *grunz* .. *grunz* ..

So in etwa verlief dann ein Teil meines gestrigen Abends beim 9. “R(h)ein in die Fresse”, in das ich wohl mit 1 oder 2-Songs Verspätung reingestolpert bin.

Das sollte aber kein Problem werden, denn die erste Band, deren Namen ich nicht kannte und die (hochmodern!) mit einer MySpace-Seite für sich warb, war eh nicht so der bringer.

Sie hatten zwar eine interessante Mischung aus (Death?) Metal und irgendwas, das ich nur aus Hip-Hop-Kreisen kenne. Aber es fehlte einfach der Feinschliff.

Und sie haderten mit dem selben Problem, wie auch Infected die danach kamen: was da gespielt wurde war keine Musik, sondern nur moderne Saufrythmen.

Gigs, bei denen man den Text nichtmal ansatzweise verbal versteht, kein Gesangsansatz zu finden ist und stattdessen fast nur geschriehen wird und die musikalische Bekleidung aus reinem, puren, stillosem Geschramme besteht zähl ich für mich NICHT … ZU … MUSIK! Vielleicht nach 4 oder 5 Bierchen. Aber bei 2,5€/Becher war das keine Option.

(Wobei ich kurz davor stand mir ein Fässchen reinzudrücken, nachdem sich meine Ex und ihr neuer wenige Meter vor mir gegenseitig auffrassen)

Dieses fehlen von Melodien hat mich gerade bei Infected gewundert, hatte ich doch noch im Hinterkopf irgendwas von wegen “Melodic Death Metal”. Aber ich will nicht unfair sein. Ich glaube, ich hab ein paar mal tatsächlich sowas wie eine anständige, gleichmässige und abhebende Melodie gehört. Sehr selten, aber sie war da.

Vielleicht darf man das abgestumpfte *schramm*schramm*schramm*-Publikum auch nicht überfodern?

Und deswegen waren mein persönliches Highlight auch die Erdferkelchen. Die waren recht gewitzt, hatten ein Rythmusgefühl und bis dato war es die einzige Band, bei der selbst ein analplug-tragender Scheisskerl wie ich mitrocken konnte :P

Tja, und der Rest? hab ich nichtmehr miterlebt, da ich heut früh raus musste. Jedoch hätte ich von den “Japanischen Kampfhörspielen” eh nicht sonderlich viel erwartet (siehe Punkt: Melodie). Diese hatte vor 2 Jahren bereits mal erleben dürfen und war .. ehm, recht enttäuscht.

Und die lieben Jungs von Jack Slater? Tja schaaaaaade, aber ich musste halt weg :/.

Home Writing Rides Travel Photos Journal