A developers tale...
Ein kulinarischer Genuss im Leben eines Softwareentwicklers ergibt sich immer dann, wenn ein Projekt tatsächlich komplett durchprojektiert wird. D.h. Plannung vom ersten Gedankenfetzen, über grobe pProof-of-conecpts, Prototypen, Zeit- und Ressourcenplannung die sich bis hin zum Pflichtenheft in all seiner Variationen entwickelt.
Das Pflichtenheft ist die Vertragsgrundlage für die gerade zu betreuenden Bereiche der Softwareentwicklung. Es legt fest was gemacht wird. Wie es gemacht wird. Was passiert, wenn etwas nicht so gemacht wird, wie besprochen. Es ist der rote Faden wärend des ganzen Projektes. Es ist der General auf dem Schlachtfeld. Der Bundeskanzler im Kabinett.
Nur doof wenn sich keiner an der Ding hält. Wenn es die Gewichtung einer Klopapierrolle hat. Und dieser Vergleich ist sogar noch gut gemeint. Hat eine Klopapierrolle doch immer einen ehrerbieteten Nutzen.
Also, was passiert wenn dem Kunden etwas anhand eines Pflichtenheftes verkauft wurde, was er selbst nach knappen 2 1/2 Monaten nicht gelesen hat?
Genau, eine Menge. Mehr als man will. Weil man wieder endlos diskuttiert, bespricht, umwirft und bla.
Manchmal wäre ich gerne ein Huhn. Einfach nur Eier legen und die Leute freuen sich.